Jahresrückblick 2016 – es ist geschafft (bleibt in Deckung)!

Plötzlich ist es wieder soweit: Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und erneut denkt man „puh, wie schnell die Zeit vergeht!„. Irgendwie ist das ja auch immer so. Man ist gefangen in einem Wechselbad zwischen Pläne schmieden und einfach vor sich hin leben und auf einmal ist es wieder Weihnachten, von Silvester auf dem Fuß gefolgt. Tja, was soll ich sagen? Auch bei mir war das so. In den letzten Jahren habe ich es zur Tradition gemacht, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. So auch 2016, also festhalten!

Im Jahresrückblick 2015 schrieb ich, dass im kommenden Jahr mehr bloggen wolle. Das hat auch halbwegs geklappt – naja, mit einigen (!) größeren Lücken zwischen meinen Blogposts. Arbeit, sonstige Verpflichtungen und Projekte brachten mein ohnehin kümmerliches Zeitmanagement vollends durcheinander. Doch alles der Reihe nach…

Ich musste tatsächlich 32 Jahre alt werden, ehe ich mir meinen ersten richtigen Comic gekauft habe. Natürlich ist es nicht bei diesem einzigen Band geblieben. Inzwischen haben sich einige Ausgaben der unterschiedlichsten Reihen angesammelt. Teilweise sind davon auch Kurz-Reviews (1, 2)  entstanden. Und Madame habe ich mit diesem tollen Medium ebenfalls anstecken können. Geilo!

Auch habe ich den Blog genutzt, um auf ein paar, wie ich finde, spannende Projekte aufmerksam zu machen (EWK Photography, DOOMIAN Podcast).

Dem Wunsch von 2014 (erinnert sich noch jemand an 2014?), etwas persönlicher zu bloggen, bin ich auch 2016 nachgekommen. Ich habe Euch an ein paar kleinen Highlights teilhaben lassen, wie z.B. als die 501st bei uns in der Stadt waren. Und von Madames Überraschungs-Trip nach München zur Star Wars Identities Ausstellung habe ich Euch auch erzählt. Was für ein tolles Erlebnis! Aber persönlicher, als beim Post zu einem der mir persönlich wichtigsten Alben, geht es kaum noch. Auch im Bereich Marketing versorgte ich die Welt ungefragter Weise mit meinen Ansichten.

Quelle: gratisography.com

Manch einer dürfte sich noch daran erinnern, dass ich mehr oder weniger regelmäßig streamte. Obwohl ich bereits ahnte, dass mein neuer Arbeitsplatz regelmäßige Streams quasi unmöglich machen würde, wollte ich es doch noch nicht so recht wahrhaben und versuchte, meinen Einsatz etwas zu optimieren und kehrte Hitbox den Rücken. Dumm gelaufen: Auch wenn es zwischenzeitlich so aussah, als könne ich auf Twitch mehr Leute erreichen, hatte die ganze Sache einfach keinen Sinn – ich musste die Streams aus zeitlichen Gründen auf Eis legen. Hat bislang niemand vermisst und bleibt daher wohl auch erstmal so.

Der regelmäßige Umgang mit den gängigen VR-Brillen für PC hat mir gezeigt, dass meine Wahl auf die Oculus Rift fallen würde. Tatsächlich steht eine Anschaffung noch aus. Zu wenig Zeit zum Zocken und ein ohnehin noch dürftiges Spiele- und Filmangebot lassen mich gespannt auf 2017 schielen.

Eben schon erwähnt, beglückte mich 2016 mit einer neuen Stelle. Hier kann ich mich austoben und fühle mich nicht zuletzt dank neuer und noch neuerer Kollegen bestens aufgehoben. Tatsächlich scheint mein Aufgabenbereich nicht nur durch eine zweite Stelle verstärkt, sondern auch maßgeblich ausgeweitet zu werden. Doch dazu dann mehr im Jahresrückblick 2017 😉

Eines der großen Highlights dieses Jahr war das rund um den Watchalot Podcast (hier auf iTunes), mit dem Pia, Flo und ich geneigte Film- und Serienfreunde mit unserem Gequatsche beglücken. Wir hatten keine Ahnung, ob das jemand überhaupt würde hören wollen. Doch, siehe da! Es gab und gibt tatsächlich eine handvoll Leute, die reinhören und sogar dabeibleiben. Obwohl das Projekt auch sehr zeitintensiv ist, fällt es mir jedoch deutlich leichter, es mit der Arbeit zu vereinbaren. Euer Feedback bedeutet mit persönlich sehr viel. Von Herzen vielen Dank, dass Ihr 2016 zu etwas besonderem für mich gemacht habt!

Best of 2016

Kommen wir zur Preisverleihung in den Kurzkategorien, die imho nicht fehlen dürfen! Nachfolgend meine Highlights des Jahres:

Videospiel: DOOM / Space Hulk: Deathwing

Kinofilm: Deadpool (Ja, ich weiß, dass es auch Rogue One gab, meine Meinung dazu im Podcast), dicht gefolgt von Doctor Strange

Serie: Stranger Things, dicht gefolgt von Cosmos und Black Mirror

Schlechts of 2016

Der aufkeimende und von Politik und Medien einfach hingenommene Rechtsruck in Deutschland und Europa machen mir zunehmend große Sorgen. Es geht mir einfach nicht in den Schädel, wie man so viel Hass und Missgunst in sich haben und in die Welt hinauskotzen kann. Wann begreift auch der letzte Pfosten, dass es hier ums Menschsein geht? Die Flüchtlinge, die hier Schutz oder gar ein neues Leben suchen, nehmen uns nichts weg. Und selbst wenn sie es täten, geht es uns doch wohl wirklich gut genug, um etwas von unserem Wohlstand, der teils auf ihrem Rücken ruht, zurückzugeben. Weil es unsere Verpflichtung als Mensch ist. Weil auch wir oder unsere Nachkommen in eine solche Situation geraten könnten. Und weil es verdammt nochmal richtig ist.

Wenn meine aktuell größte Sorge ist, ob ich einen Firmenwagen gestellt bekommen werde oder nicht, geht es mir wahrlich gut genug, um etwas abzugeben. Ja, mir ist bewusst, dass andere Leute weitaus größere Sorgen haben. Aber solange jedem ein Dach über dem Kopf und warme Mahlzeiten im Bauch sicher sind, haben wir alles, was wir brauchen.

Ausblick auf 2017

Worauf ich mich im hyperultramegabrutal spannenden Kino- und Serienjahr 2017 am meisten freue, erfahrt Ihr in Kürze im Watchalot Podcast. Alles andere ergibt sich schon irgendwie.

Hoffentlich gibt es 2017 weniger Tote zu betrauern. Und damit meine ich nicht die vielen Promis, deren Ableben mir teils sehr nahegingen, sondern die Opfer der vielen sinnlosen Konflikte weltweit – Aleppo steht hier stellvertretend für Leid und Elend, die der Mensch auch 2016 noch nicht hat verlernen können. Vielleicht schafft es unsere Spezies ja im kommenden Jahr, sich zusammenzureißen und sich aufs Menschsein zu besinnen. Träumen darf man ja wohl noch.

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Filmfan, Musikliebhaber, schwäbischer Sith-Akolyth und Hypetrain-Lokführer.

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