Jahresrückblick: 2014 war anstrengend aber spannend

Ja, jetzt mache ich schon einen auf konservativ und schreibe einen Jahresrückblick. Was ist nur aus mir geworden? Genau um diese Frage zu beantworten, ist der Blick in das Vergangene wichtig. Quasi für mein Zukunfts-Ich. Genug passiert ist dieses Jahr nämlich.

Das Jahr begann mit einer sehr turbulenten Phase. Mein alter Arbeitgeber war kurz vor Weihnachten 2013 in Schieflage geraten. Die Insolvenz musste angemeldet werden und viele Mitarbeiter hatten viele Fragezeichen in den Augen. Wie würde es weitergehen? Wir, also meine Freundin und ich, beschlossen unser bestmögliches zu tun, um das Ruder mit herumzureißen und gleichzeitig auch abzuwarten, wie sich die Situation des Unternehmens entwickelt. Auch personell. Schließlich fassten wir mit sehr attraktiven Angeboten in den Händen den Entschluss, die Firma zu verlassen und Berlin den Rücken zu kehren.

In der Zwischenzeit entstand auch dieser Blog. Nämlich im April. Nach langer Grübelei, ob, wie und warum ich überhaupt bloggen will. Würde jemand meine Ergüsse lesen wollen? Ich beschloss, dass ich Bock darauf habe und den Rest einfach auf mich zukommen zu lassen. Meine Schreiblust und Neugier hatten gewonnen und das Internet somit verloren.

Noch ehe wir beim neuen Arbeitgeber in Aschaffenburg gelandet sind, gipfelte mein Interesse an den in Mode gekommenen Livestreams und Let’s Plays. Waghalsig, wie ich bin, beschloss ich, mich auch in diese Abenteuer zu wagen. Ohne Sinn und Verstand und erst recht ohne Ziel. Einfach aus Spaß an der Freude. Und es macht mir irre viel Spaß, wenn Feedback seitens der Zuschauer kommt. Erst recht, wenn ich rauslese, dass es ihnen auch Spaß macht. Was soll ich sagen… eine kleine, aber feine Community kristallisiert sich langsam aber sicher heraus. Verrückt! Und auch der Oberhammer! An dieser Stelle auch ein Dank an meine Freunde bei gamona, die sofort mit an Bord waren und regelmäßig mit gemeinen News meine Videos promoten.

CBR

Besonderes Augenmerk hat das Cantina Band Roadies Projekt im YouTube-Channel. Zusammen mit Andi, Chris und Uwe haben wir uns viel vorgenommen und punkten mit Planlosigkeit und viel Chaospotential. Und den Leuten scheint es zu gefallen, ohne, dass wir uns irgendwie groß verstellen müssten. Auch das ist einfach nur der Hammer und macht tierisch Spaß. Leider ist es in letzter Zeit ein bisschen schwieriger geworden, gemeinsame Aufnahmetermine zu finden. Aber die Roadies sind noch lange nicht am Ziel. Also heißt es : dranbleiben!

Nach Berlin kommt Aschaffenburg

Inzwischen sind wir seit Mai hier in Aschaffenburg. Arbeitgeber, Kollegen, Stadt und Menschen. Alles neu. Das Abenteuer ist geglückt. Auch wenn es immer noch besser ginge, besinnen wir uns auf das, was wir haben und freuen uns über eine wunderschöne Wohnung mit tollem Ausblick auf den Main und ein Umfeld in der Firma, in dem man etwas bewegen kann.

Aschaffenburg ist auch das Stichwort, wenn es um Menschen geht. Hier habe ich nämlich eine aktive und absolut affine Gruppe von Social Media – begeisterten Leuten vorgefunden, die ihresgleichen sucht. Eng vernetzt und mit besonderem Charme habe ich täglich auf Twitter und auch immer wieder im realen Leben viel Spaß mit einigen Exemplaren dieser ganz besonderen Gattung Mensch.

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Beim Schreiben merke ich gerade, wie videolastig mein Jahresrückblick insgesamt ist. Das liegt zum einen daran, dass ich ein Couchpotatoe bin. Meine Hobbies drehen sich in erster Linie um Filme und Dinge, die man am PC und im Internet anstellen kann. Und die YT-und Hitbox-Channels nehmen einen großen Teil meiner Freizeit ein. Ich hab einfach einen Narren an der Sache gefressen. Zum anderen fehlt mir für mehr auch meist die Zeit. Neben der Arbeit und den alltäglichen Verpflichtungen rund um Partner, Haushalt und Hunde, bleibt leider nun mal nicht viel Gelegenheit für andere Dinge.

folterinstrument

Wofür ich mir allerdings wieder mehr Zeit nehmen will, ist die Rudermaschine. Nach spür- und sichtbaren Erfolgen in puncto Leistung und Erscheinung, hat sich die Faulheit (und permanente Müdigkeit im Winter) eingeschlichen, die in den letzten Wochen die Überhand genommen hat. Das muss ich dringend ändern.

2015 – Here I come!

Außer dem festen Willen wieder mindestens dreimal die Woche zu rudern, habe ich eigentlich keine festen Vorsätze für 2015. Selbstverständlich stehen einige große beruflichen Herausforderungen an, auf die ich mich freue und die mich sehr fordern werden. Aber sowohl professionell als auch privat werde ich mich auch im kommenden Jahr auf das besinnen, was ich habe, meine Stärken ausspielen und das machen, was mir Spaß macht.

Eine Kleinigkeit habe ich mir jedoch für den Blog vorgenommen: Ich werde immer mal wieder Mitglieder meine Social Media – Blase näher beleuchten. Sei es ein anderer Blog, ein Beitrag in irgendeiner Form oder ein Projekt, wie ein YouTube-Channel oder ähnliches. Ein paar Kandidaten habe ich schon länger im Auge. Und ich freue mich darauf. Genauso, wie auf das Jahr 2015.

Vielen Dank an alle, die mich 2014, sei es auch nur ein kleines Stück weit, begleitet haben.

2015 kann kommen – come, get some!

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Filmfan, Musikliebhaber, schwäbischer Sith-Akolyth und Hypetrain-Lokführer.

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