Der Umzug ist geschafft, ich lebe noch!

Puh, wir haben ein paar harte Wochen hinter uns. Immerhin gab es (größtenteils ohne Urlaub) den Umzug zu organisieren, zu packen und das Leben in Berlin hinter uns zu lassen. Aber: Der Umzug ist geschafft, ich lebe noch! Und jetzt sind wir hier…

Hier in Aschaffenburg und hier beim neuen Arbeitgeber. Wer mir auf Twitter folgt – und das werden die meisten meiner Leser, schätze ich – wird inzwischen wissen, zu welcher Firma es uns so sehr hingezogen hat, dass wir einen kompletten Schnitt ins bisherige Leben gewagt haben.

Ich persönlich freue mich auf die neuen Aufgaben, egal wie plakativ das klingt… denn wir haben Großes vor. Also heißt es Ärmel hochkrempeln und loslegen.

Umzug

Der Umzug selbst verlief zum Glück recht unproblematisch, u.a. weil Madame eine organisatorische Perfektionistin ist, sodass sogar die Jungs vom Umzugsunternehmen lobende Worte für die Vorbereitung übrig hatten. Die (Jungs, nicht die lobenden Worte) waren auch der totale Wahnsinn: Sie kamen zu viert und haben richtig krass angepackt. Unser gesamtes Hab und Gut war in weniger als vier Stunden komplett verladen und abfahrbereit. Da standen wir also… in unserer leeren Wohnung, in der sich nur noch ein paar Notwendigkeiten für die ersten Tage in der neuen Bude und unsere beiden Mädels befanden.

Also ab in den Mietwagen und Abschied von Berlin nehmen. Quasi als Abschiedsgeschenk kamen wir schon bei der Auffahrt auf die Autobahn gen neues Leben in einen anderthalbstündigen Stau. Berlin hatte nochmal ein Statement abzugeben… Das konnte uns jedoch nicht abhalten und schließlich standen wir hier. Hier in Aschaffenburg. In der neuen Wohnung. Mit nichts als zwei Sporttaschen, zwei Hunden und einer Matratze für die erste Nacht im neuen Heim. Du glaubst gar nicht, wie befremdlich das sein kann… die neue Wohnung, egal wie schön sie ist, fühlt sich einfach nicht nach Daheim an so ganz ohne Dein Zeugs.

Am nächsten Morgen kam der Umzugswagen mit zweien der ursprünglich vier Jungs und das Ausladen ging noch schneller voran als das Einladen. Kurzum: Inzwischen fühlen wir uns hier schon heimeliger. Und damit meine ich: verdammt wohl. Zwar hatten wir beschlossen uns etliche Möbel neu anzuschaffen, sodass wir noch nicht ganz eingerichtet sind und ausgepackt haben. Aber die neue Butze ist einfach der Hammer. Mit Garten für die Mädels und großer Fensterfront in jedem dem Garten zugewandten Raum. Ein Traum mit Mainblick. Hier fahren Boote und Schiffe vorbei! Vor unseren Fenstern!

Gehen wir aus dem Gartentörchen, führt ein kleiner und kurzer Weg zur Mainpromenade. Und den Mädels gefällt es im Garten und unten am Ufer mit Wiesen auch sehr gut.

Doch es gibt noch ein paar Kleinigkeiten zu tun. Neben der neuen Möbel, die wir aktuell anschaffen, muss auch teilweise renoviert werden. Das Schlafzimmer ist bereits gestrichen, das Wohnzimmer zur Hälfte. Die meiste Arbeit macht das Arbeitszimmer. Die scheußliche Rauhfasertapete des Teufels musste weichen, was zum Teil schon erledigt ist (ich kann Dir nur zu so einer Lochwalze raten, die die Tapete vor dem Auftragen des Lösemittels durchlöchert. Als Schwabe habe ich mir das Teil gespart. Ich fluche immer noch…). Sobald ich damit fertig bin, muss das Büro neu verputzt werden, glaube ich. Dann kommt ein Anstrich dran und feddisch. Auch in der Küche muss die Tapete weichen, hat aber erstmal keine hohe Priorität. Und irgendwann, wenn mir arg langweilig sein sollte, kommt noch die Tapete im Flur weg. Aber das hat erstmal Zeit.

Bis dahin heißt es erstmal im Aschaffenburger Alltag anzukommen und ab und an mal den Feierabend zu genießen. Denn: Der Umzug ist geschafft, ich lebe noch!

Garten. Sonne. Geil.

 

 

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Filmfan, Musikliebhaber, schwäbischer Sith-Akolyth und Hypetrain-Lokführer.

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