Der t-berium Blog ist da! Oder: Wie ich das Netz das Fürchten lehrte

Da isser, da bin ich!

Der Blog ist fertig, der Blog ist online. Doch was erwartet mich hier? Und ebenso wichtig: Was erwartet Dich hier? Und wer zum Geier ist eigentlich dieser t-berium? Diese und weitere Fragen werde ich versuchen zu beantworten.

Aus einem Fan wurde ein Macher: Die Ära Tech-Review

Doch erstmal alles der Reihe nach. Aber wo beginnt die Reihe? Wie jede Story beginnt auch diese am Anfang. Dieser reicht recht weit zurück und greift nach den Wurzeln meines Internet-Daseins. Nachdem ich mich einige Jahre in Hardware- und Gaming-Foren getummelt hatte, ergriff ich die Chance meine Affinität zum Hobby und mein Hobby zur Passion zu machen: Ich stieg bei Tech-Review.de ein. Nach recht kurzer Zeit bot sich mir die Gelegenheit die Seite in leitender Position zu übernehmen und in die Bresche zu springen. Da stand ich also… Inhaber und Betreiber einer Seite mit einem passionierten Team voller Gleichgesinnter, die gerne Hardware testen wollten, aber nicht so recht wussten, wie man da ran kommt – denn vor allem als nebenbei-Hobby-Redakteur schafft man sich Komponenten nicht mal eben so auf eigene Kosten an. So streckte ich mit tatkräftiger Unterstützung meiner Misses die Fühler im Business aus und versuchte Tech-Review groß zu machen. Aus einer kleinen Seite wurde eine, die ab und an mal verlinkt wurde und zu den mittelgroßen aufstieg.

Egal, was man plant – es kommt immer anders

Zu dieser Zeit steckte ich noch mitten im Soziologie-Studium in Konstanz. Was eigentlich mein Fokus hätte sein sollen, geriet ins Hintertreffen. Zu viel Spaß machte es mir Kontakte in die Wirtschaft zu knüpfen, Konzepte auszuprobieren und etwas aus dem Nichts aufzubauen. Doch meine wahre Passion galt schon immer dem Schreiben. Schriftsprache ist mein Ding – auch wenn mich die Rechtschreibreform, die eigentlich alles hätte einfacher machen sollen, eher verwirrt hat und ich nun mehr Fehler in mein Geschreibsel baue als noch in der vierten Klasse, konnte mich selbst das nicht davon abbringen mich mitzuteilen. Papier ist geduldig  selbst wenn es nur virtuell ist. Dabei wusste ich genau, was ich von einem Review erwarte: Transparenz, einen umfangreichen Eindruck von der Qualität und der Eigenschaften des getesteten Produktes und eine nachvollziehbare, zusammenfassende Einschätzung als Entscheidungshilfe für oder wider einer Kaufentscheidung.

Doch genau wie beim Studium drifte ich auch hier wieder ab… denn es kam irgendwie anders als geplant. Wobei ich nicht besonders viel geplant hatte, außer das Studium irgendwann zu beenden und dann ungefähr das zu machen, was ich jetzt mache. Die Chance tat sich durch einen meiner Kontakte in die Hardware- und Shop-Branche auf. Berlin lockte! Ich hörte und ich folgte dem Ruf.

Passion wird zum Beruf – oder zumindest fast

So fand ich mich dann wieder. In der Bundeshauptstadt. In der Wirtschaft und in der Marketing-Abteilung eines Online-Shops. Ich fand mich dort wieder wo ich jetzt (oder zumindest zum Zeitpunkt der Niederschrift dieser Zeilen) bin. Der Fokus meiner Texte verlagerte sich u.a. auf speziellere Beschreibungen und Texte rund um den Shop. Doch der Anspruch blieb: Mehrwert für potentielle Kunden schaffen, Hilfestellung bei der Kaufentscheidung leisten. Selbst im Dienste eines Verkäufers war und ist mir dieses Credo weiterhin heilig und unantastbar. Ebenso wie die Passion des Schreibens selbst.Doch diese Art der Texte wusste mich nicht so recht auszufüllen…

Die Lust gierte nach einer Spielwiese: Der t-berium – Blog

Meine Lust am Schreiben und meine zweite Passion Social Media führten dazu, dass mich die Weiten des Netzes und zahllose Blogs inspiriert haben. „Inspiriert“ klingt zu hoch gestochen – denn eigentlich wurde die Saat für diese meine Spielwiese gesät. Ich wollte mich wieder ausdrücken. Ich wollte wieder schreiben. Ohne Plan, ohne Sinn, einfach nur darüber, was mich beschäftigt. Also machte ich Nägel mit Köpfen, sicherte mir die Domain und setzte mich an die Umsetzung meines eigenen Blogs. Ein festes Thema wirst Du hier nicht finden. Nur viele Einsichten in meine Interessen, die ein Teil von mir sind. So werde ich das Netz mit meinen Fotografien, meiner Leidenschaft fürs Gaming, Filme, Fotografie und Star Wars bereichern. Auch Hardware und die eine oder andere News und viel von meiner Meinung wirst Du hier in meiner Gedankenmine finden.

Quo Vadis, t-berium?

Ich weiß es nicht – ist das nicht großartig?! Vielleicht erweitere ich die Bedrohung für das Internet irgendwann auch um einen eigenen Youtube- und Twitch-Channel. Lassen wir es locker angehen. Ich freue mich darauf – und ich freue mich auf Dich! Egal, wer Du bist. Über das Internet findet man Leute aller Couleur mit verschiedenen, ähnlichen und auch den selben Interessen und Ansichten. Natürlich bin ich mitteilsam, sonst gäbe es diese Mine nicht. Aber ich möchte auch wissen, was Du denkst. Lass mich wissen, was Du denkst, was Dir gefällt – und auch, was nicht. Also nimm auch Du eine Schaufel in die Hand und hilf mir meine kleine Mine weiter auszuheben.

Filmfan, Musikliebhaber, schwäbischer Sith-Akolyth und Hypetrain-Lokführer.

4 Comments

  1. Das sieht doch richtig gut aus, ich wünsche dir viel Spaß beim Bloggen und freue mich über zukünftigen Content 🙂

  2. Ein Blog, es ist ein Blog 🙂 und t-berium ist im Zeitalter des Chantalismus eine voll trendige Umsetzung des Zeitgeistes. Wünsche Dir und dem Blog viel Spaß und Erfolg!

    Ansonsten noch ein weises Zitat zu Schluß:
    Bitte, eilen Sie der Zeit voraus! Ich mache es mir hier noch gemütlich
    (Bette Davis)

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