Angeschaut: Star Wars Episode 7: Das Erwachen der Macht

Episode 7 trifft seit dem 17. Dezember die Lande. Ich war im Kino und stellte mich der Frage, ob die Macht für eine neue Generation erwacht und ob alte und noch ältere Hasen, wie ich, mit J.J. Abrams‘ schier unlösbaren Aufgabenbewältigung zufrieden sein können. Spoiler werde ich im ersten Teil des Textes tunlichst vermeiden. Also keine Sorge, falls Ihr Das Erwachen der Macht noch nicht gesehen habt. Erst im letzten Teil werde ich Details zur Handlung behandeln – und obendrüber entsprechend den Spoiler-Abschnitt markieren.

 

Episode-7_BLOG

Gestern Abend war ich im Kino. Und da sitze ich nun. Nicht im Kino, sondern am Schreibtisch und sortiere meine Gedanken. Am Tag danach. Jahre, ja sogar Jahrzehntelang habe ich darauf gewartet, zu erfahren, wie die Geschichten meiner Helden aus der ursprünglichen Trilogie weitergehen mögen. Je näher der Release rückte, desto aufgeregter wurde ich. Um ganz sicher zu gehen und mir die Chance zu lassen, mich ganz auf die Handlung einlassen zu können und den Story-Verlauf im Kino zu erleben, habe ich mir im Vorfeld sogar eine Social Media Auszeit genommen.

Eine undankbare Aufgabe

Die Erwartungen waren unermesslich hoch. J.J. Abrams stand vor einer undankbaren und schier unlösbaren Aufgabe. Wie sollte er mit seinem Team die bekannteste und wohl beliebteste Film-Franchise so fortführen, dass alte Fans den neuen Teil nach den teils desaströsen Prequel-Filmen als würdig erachten, Star Wars genannt zu werden und Film und Story einem neuen Jahrtausend und damit einhergehend einer gänzlich neuen Fanbase zugänglich zu machen? Wir alle kennen sie, die Fans. Vier Buchstaben, die keine homogene Masse repräsentieren. Unter ihnen die, die mit der Reihe aufgewachsen sind, die sie lieben, sie zitieren und mehr oder minder regelmäßig zelebrieren. Aber wir kennen auch die Nörgler, die Besserwisser und die Ultras, die sich – aus welchen Gründen auch immer – strengen, selbstauferlegten Dogmen unterwerfen und ihrem eigenen Spaß nur allzu oft im Wege stehen. Dann gibt es eine neue Generation von Kindern und Jugendlichen, die Star Wars zuerst mit den Prequels wahrgenommen haben.
Sie alle gilt es abzuholen, glücklich zu machen, zufrieden zu stellen und ihnen eine Barrage an Star Wars Stories schmackhaft zu machen, die da noch kommen wird. Das Projekt hatte eine dermaßen große Fallhöhe, dass die „hat ja nur schiefgehen können“ – Sager quasi hufescharrend in den Startlöchern standen, um den Film zu zerfetzen.

Ist die Magie wieder da?

Ist es Abrams gelungen, den Charme und Zauber der Episoden IV – VI einzufangen? Zur Hölle, ja! In einer äußerst kritischen Phase, in der sich die Zukunft und Akzeptanz der Reihe entscheidet, hat er der Franchise sehr, sehr gutgetan. Die Charaktere, alte wie neue, sind allesamt sehr interessant – vor allem die neuen, die einen grandiosen Einstand feiern. Allen voran ist Daisy Ridley als Rey ein sehr starker, glaubhafter Frauencharakter, der überhaupt nicht deplaziert wirkt. Sie fügt sich als neue Heldin hervorragend ins Universum ein, ohne auch nur im Geringsten aufgesetzt zu wirken. Dieses toughe Mädel erscheint im Film nicht nur aus dem Grund, damit die Frauen dieser Welt nichts zu meckern haben. Sie passt einfach, wie die Faust aufs Auge. Genau wie John Boyega als Finn, wobei mir Rey als Charakter noch wesentlich besser gefällt als er.

J.J. Abrams hat als Fan offenbar genau verstanden, weshalb Generationen über sämtliche Gesellschaftsschichten hinweg die Star Wars Saga so lieben. Er hat es besser verstanden als Lucas, der Schöpfer des Universums, selbst.
Denn Episode 7 hätte einfacher Fan-Service werden können voller Anspielungen und Verbeugungen vor den alten Teilen. Ja, diese Verweise und Anspielungen gibt es, aber sie sind lediglich Dekoration, weil er mutig genug ist, eine neue, starke Story zu erzählen, die sich nicht vor der Dramatik und dem klassischen Anspruch an Heldensagen der ersten drei Teile verstecken muss.

Zu verdanken haben wir das neben Abrams aber allen voran auch Lawrence Kasdan, der nach V und VI nun auch Story und Drehbuch von Episode VII geschrieben hat. Dieses Duo weiß, wie Star Wars funktioniert und wie man den Klassiker in die Moderne überführen kann.
Dazu gehört auch mit der Moderne zu brechen. Was zunächst paradox klingt, ist dennoch wahr: An Lucas‘ Prequels war vor allem auch die Technik stark irritierend. Die CGI Effekte wirkten oft einfach zu künstlich und steril.
Mit echten Kulissen, Modellen und Animatronics und der richtigen Portion hervorragender Computereffekte geht Abrams anderthalb Schritte zurück und kreiert eine glaubhafte, stimmige Welt, mit der die Schauspieler interagieren können. Und das merkt man jeder Sekunde des Films an.
Die Bilder, die hier auf die Leinwand gezaubert werden, sind teils einfach atemberaubend und halten mit der Bildgewalt eines Ridley Scott locker mit.

Alles schon mal gesehen?

Was Episode VII richtig macht, öffnet auch die Möglichkeit für Kritik: Das Erwachen der Macht macht wenig Neues und nimmt von Altbewährtem die Sahnestücke, um sie wieder zusammenzusetzen. Die Flure und Gänge, die Stationen und Superwaffen, ja selbst die Cantina ist in einer neuen Version drin – und ein Yoda-ähnlicher Charakter ebenfalls. Das haben wir alles schon mal gesehen. Sie sind jetzt nur düsterer, gefährlicher und vor allem viel, viel größer.
Ich sehe das aber nicht als Manko. Schließlich hat das meine Liebe zur Saga geweckt – und eine plumpe Kopie ist Episode 7 trotz der vielen Parallelen und Ähnlichkeiten mit Sicherheit nicht. Er ist auch mehr als nur eine Hommage, da er seinen eigenen Weg geht. Und dieser Weg macht definitiv große Lust auf mehr. Dass mehr kommen wird, liegt nicht nur wegen der geplanten Filme und Spin-Offs auf der Hand. Auch für ein neues Expanded Universe ist mehr als genug Stoff vorhanden (in welcher Beziehung steht Lor San Tekka zu Luke und woher hatte er das Kartenfragment, uvm).

J.J. Abrams hat die Messlatte hoch gelegt. Sehr hoch. Kevin Smith drückt das in einem Tweet auf den Punkt gebracht aus:

Dem kann ich mich nur anschließen. Und ich bin gespannt, wie ein Flitzebogen, was uns Episode VIII bringen wird.
Episode 7 ist nämlich nicht nur ein mehr als würdiger Star Wars Film. Vielmehr ist er ein fantastischer Auftakt für ein hervorragendes neues Kapitel in einer weit, weit entfernten Galaxis.

 

 

ACHTUNG, SPOILER! Ab hier behandle ich Details der Handlung und lege mir Theorien zurecht. Lasst mich wissen, was Ihr darüber denkt!




 

Es hat mir im Herzen wehgetan, Han sterben zu sehen, denke aber, dass sein Tod richtig inszeniert war und dem Schicksal von Ben die Dramatik verleiht, die benötigt wird, um glaubhaft zu sein. Hinterher ist es natürlich leicht, sich hervorzutun, aber ich habe immer vermutet, dass Han sterben würde. Harrison Ford hat ja bereits nach Episode IV gewollt, dass der Charakter den Heldentod findet. Und er hat sich mit Sicherheit nur unter der Bedingung zu Episode VII überreden lassen, dass seine Forderung endlich erfüllt werde. Dass er, Chewie und Finn keine unantastbaren Superhelden sind, gibt dem gesamten Konflikt eine neue Tiefe. Ja, auch Luke hat in Episode V den Unterarm verloren. Aber ein Manko war das keine 2 Minuten lang. Wirklich verletzbar waren die Helden mit Substanz nie (Qui-Gon mal ausgenommen). Hier erleben wir eine wahre, körperliche Bedrohung, die vor niemandem Halt macht.

Auch dass die Gegenspieler viel strikter agieren, passt hervorragend in dieses neue Bild. Eine echte Bedrohung waren bislang immer nur wenige Akteure – nämlich die Antagonisten der Helden. Die Darths und Lords und vielleicht noch Boba Fett waren die einzig spürbar bedrohlichen Charaktere. Die Massen der Truppen beider Seiten waren lediglich Kanonenfutter und Effektopfer der jeweils anderen Fraktion. Jetzt sind es auch die Sturmtruppen, die sich anfühlen, wie eine Elitetruppe, die alles effizient plattwalzt. Und dass sie geraubte Kinder sind, hat sogar einen real-historischen Hintergrund und ist somit auch überhaupt nicht weit hergeholt.
Hier wird klar: Das ist eine fanatische Truppe, die blind mordet und jeden Befehl ausführt. Gerade am Anfang, wo sie das Dorf abschlachten, zeigt eindeutig, wozu sie fähig sind und dass mit ihnen nicht gut Kirschen essen ist.

Auch sehr gelungen fand ich, wie die Frage, ob Han zuerst geschossen hat, nun nachhaltig und hinlänglich geklärt wurde. Eine saugeile Idee!

Was mir nicht gefallen hat, war Leia. Sie kam irgendwie zu kurz und war nur eine sprechende, blasse Referenz an die alte Trilogie. Gerade das Gespräch zwischen ihr und Han, in dem sie sich über Ben und seine Rettung unterhalten, war leider sehr flach und viel weniger emotional und verzweifelt, als ich vermutlich in ihrer Situation ein solches Gespräch führen würde. Da hätte ich mir ein gutes Bisschen mehr Substanz gewünscht.

Interessant ist die Gegenüberstellung von Rey und Kylo Ren als offenbar ebenbürtige Widersacher. Er, ein jähzorniger Fanatiker, der zu viel auf einmal will und dem alles nicht schnell genug gehen kann (und bei dem der Großvater ein bisschen durchscheint) und auf der anderen Seite sie. Die offensichtlich stark Machtbegabte, die möglicherweise Lukes Tochter ist, die auf Jakku vor dem revoltierenden Ben in Sicherheit gebracht wurde. Der Kreis schließt sich. Handelt die neue Trilogie von der Besinnung Kylo Rens und seinem Weg zurück ans Licht? Wird auch Rey von der Dunklen Seite in Versuchung geraten?

Und was hat es mit Finns angedeuteter Familiengeschichte auf sich? Die Wege der Macht sind die ihren und sie hat ihren eigenen Willen. Wäre es vielleicht sogar denkbar, dass er dem Hause Calrissian entstammt? Findet er den familiären Halt in Rey oder vielleicht sogar seinen Vater Lando?

Wesentlich zu kurz gekommen sind Lor San Tekka (immerhin von Max von Sydow gespielt!) und Captain Phasma. Zumindest von Letzterer hören wir bestimmt nochmal, sofern sie die Sprengung der Waffe überlebt haben sollte.

Die Waffe, bzw. der Planet ist auch so eine Sache. Poe Dameron (was ein sympathischer Charakter – er ist der neue Wedge!) bringt es auf den Punkt, wo er in drei Sätzen zusammenfasst, was zu tun ist, um die Waffe aufzuhalten.
Irgendwie ging das viel zu leicht. Und wo war die massive Gegenwehr seitens der Neuen Ordnung? Immerhin war der Großteil des Planeten ein einziger Stützpunkt. Mehr Verteidigung als ein paar Laserbatterien und eine Handvoll TIE-Jäger gab es nicht? Und jetzt, wo die Waffe zerstört wurde (und wie! Das toppt die Zerstörung der beiden Todessterne nochmal um Längen!)… was soll da noch kommen? Was hat die Neue Ordnung noch aufzufahren?

Und dieser Auftritt von Luke! Natürlich ist es schade, dass er nur einen solch kurzen Auftritt hatte. Auch ich hätte mir gewünscht, ihn in Aktion zu sehen – oder wenigstens einen Mucks von ihm zu hören. Aber ihn so zu präsentieren, war sehr mutig und ist hervorragend aufgegangen. Dieser bedeutungsschwangere Blick in seinen Augen, als Rey ihm flehend sein Lichtschwert entgegenstreckt. Erkennt er in ihr seine Tochter? Ist mit ihrer Anwesenheit Hans Tod, den er gespürt haben muss, für ihn zur Gewissheit geworden? Wusste er, dass dieser Tag kommen würde? Der Tag, an dem klar werden würde, dass er allem doch nicht entfliehen kann? Mut zur Stille – und das in einem solchen Film! Fantastisch!

Nachdem ich daheim war und im Bett lag, habe ich mir Gedanken über die Protagonisten der Dunklen Seite gemacht. Über Kylo Ren und allen voran über den Obersten Anführer Snoke. Was ein dämlicher Name! Dämlich genug, um ihn im Laufe der Story zu ändern, finde ich. Warum? Seine Erscheinung kam mir sehr bekannt vor. Das muss Darth Plagueis sein, Darth Sidious‘ Meister, von dem man in Episode III am Rande erfahren hat und der im Schlaf durch seinen Schüler umgekommen sein soll. Von Plagueis ist bekannt, dass er der Spezies der Muun angehört. Und Snokes Erscheinung kommt der der Muun sehr nahe. Auch, dass er die Dunkle Seite beherrscht und offenbar Kylo Rens Lehrmeister ist, passt hier ins Bild. Ebenso wie seine schwere Verletzung, die ihm ins Gesicht genarbt ist. Darth Plagueis soll ja Leben und Tod beherrscht haben können – auch das passt hervorragend. Nachdem er das Attentat überlebt hat, hatte er wohl die Schnauze voll von der Regel der Zwei und führte nach Sidious‘ Tod den Sith Orden vielleicht deshalb nicht mehr weiter. Wie sich inzwischen herausgestellt hat, war ich aber wohl nicht der Erste mit dieser Theorie. Das bedeutet zumindest, dass ich nicht vollends verrückt bin! Oder?!

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Filmfan, Musikliebhaber, schwäbischer Sith-Akolyth und Hypetrain-Lokführer.

6 Comments

  1. Vorsicht! Ich spoiler in meinen Kommentar.

    Die Regel der Zwei wurde doch in Episode I erwähnt, jedoch, finde ich, gleich wieder in Frage gestellt. Zu viele Sith in den Filmen. Und wenn man „Clone Wars“ und das Spiel „The force unleashed“ mit einbezieht, dann passt sie für mich hast nicht mehr. Und ja, ich bin im Moment was Kanon ist und was nicht, nicht auf dem Laufenden.
    Du erwähnst noch die Anspielung ob Han zuerst geschossen hat. Was war es denn? Ich hab das irgendwie überhört. War wohl zu überwältigt. =)

    • Es war keine Anspielung per se.
      Als diese Tentakel-Monster im Frachter für Chaos sorgen, schubst er doch einen von den Typen in den Gang und wirft ihn dem Monster zum Fraß vor, um selbst fliehen zu können.

      Zeigt halt, dass er eben doch ein Schurke und Opportunist ist – und im Zweifel eben sehr wohl zuerst schießt.

      Ich fand, das war eine hervorragende Idee, ein schöner (weil an sich kein gemeiner) Seitenhieb gegen Lucas und Fans-Service deluxe.

  2. Email Benachrichtigung einschalten. =)

  3. Eine klasse Zusammenfassung. Ich war ebenfalls gestern Nacht im Kino und habe mir den Film gegeben. Okay, ich bin eher ein Trekki und würde mich daher auch nicht in die Sparte des großen Fans einordnen, schon allein weil ich die Story auch nicht mehr richtig im Kopf hatte und einige der neuen Teile noch nicht vorher angeschaut hatte. Aber, und nun kommt es, ich fand den Film echt super. Nicht nur von der Umgebung her, wie alles designed wurde, die Kostüme, die Lichteffekte und mehr, sondern auch die klaren Charaktere haben mir gefallen. Besonders, und das muss ich hervorheben, die Sache mit Fin und dem Drumherum seines alten Lebens war richtig klasse dargestellt. Das mit Han hat mich auch geschockt, obwohl es ja abzusehen war, aber ich fand es im Film schon einen sehr krassen Schnitt – speziell wenn man das Feeling der alten Filme noch inne hat, wo er eigentlich einer DER aktiven Heldenparts übernahm. Nun war er kurz da, kurz ein paar Mal gekämpft und dann gestorben. Auch wenn ich die Art wie dies umgesetzt wurde, richtig klasse finde. Die Bindung, die Mimik, die er in Form von Enttäuschung rüberbringt – ebenso sein Sohn – war einfach nur Gänsehaut-produzierend. Sehr klasse.

    Was mir garnicht gefiel war die Sache mit Luke, wenigstens ein paar Sätze… das hätte ich mir dann schon gewünscht. Aber nichts. Und das störte mich dann doch sehr, speziell weil sich im Film eigentlich fast alles um die Karte drehte, die seinen Aufenthaltsort zeigen soll. Klasse fand ich auch den neuen Droiden – dessen Namen ich leider nun vergessen habe … B.. irgendwas – der das Ganze in eine tolle, humoristische Stimmung gebracht hat.

    Kurzum: Ein sauguter Film, der mich selbst als nicht so eingefleischter StarWars-Schauer nicht im Regen sitzen-gelassen hat.

    Toll, freue mich auf die weiteren Teile!

  4. SPOILER folgen:

    Klasse geschrieben. Stimme im Prinzip überall zu. Grandioser Film und einfach nur richtig gut. Rey ist für mich definitiv die Tochter von Luke, wobei sich dann noch die Frage auftut wer die Mutter sein könnte.

    Das Han Solo stirbt, wusste ich vorher aufgrund meiner Arbeit, aber ich habs zum Glück vergessen^^. Erst nach dem Film viel mir wieder ein, dass ich vor rund 7 Monaten darüber schrieb, dass Kylo Ren Solo töten wird und er sein Sohn ist.

    Da war das unnütze Gedächtnis mal zu etwas gut^^. Ansonsten kannte ich tatsächlich fast den ganzen Film schon vorher, leider. Dennoch begeisterte er mich enorm. Er ist mein neuer Liebling.

    Interessant ist, dass die Schlussszene entgegen aller Erwartungen so kurz gehalten wurde. Ich fand auch, dass es großartig inszeniert war. Von den Storyboards her war es auch anders als es dort zu sehen war. Daher bin ich sehr gespannt, wie Episode VIII startet.

    Klar ist nun, dass Snoke Ren fertig ausbildet. Luke muss im Gegenzug im Prinzip Rey ausbilden, um das Gleichgewicht der Macht zu halten. Ich bin mir nur noch nicht sicher, ob Ren wirklich stark genug ist. Ich glaube nicht, dass er Rey gewachsen ist. Zumindest aktuell.

    Snoke als Darth Plagueis wäre denkbar, zumal man die ganze Zeit betonte, dass kein Darth mehr existiert. Sozusagen, um die Leute auf die falsche Fährte zu locken bzw. ist es ja auch die Erste Ordnung und nicht mehr das Imperium.

    Mein größter Kritikpunkt am Film ist der, dass R2-D2 auf einmal erwacht und die Pläne raushaut. Warum erwachte er? Das war mir ein wenig zu schnell und zu sehr „passend“. Für mich ein Bruch im Film.

    Poe ist ein verdammt guter Pilot, er ist so gut, dass ich mich Frage, ob er die Macht in sich trägt. Bisher waren Piloten mit dem Können auch immer der Macht mächtig.

    Ich bin sehr gespannt auf Episode VIII. Der dürfte ja im Prinzip mit Luke und Rey auf der einen und Ren und sein Meister auf der anderen einsteigen.

    Finn ist derjenige, der aktuell auf der Suche nach seinen Wurzeln ist und die gute Maz weiß wer er ist. Ich glaube nicht, dass er zu Lando gehört. Hab allerdings aktuell noch keine Theorie wo er hingehört.

    Es ist schön, dass der Film einige Handlungen abschließt (wie die von Han Solo), aber auch wieder wie für Star Wars typisch einiges offen lässt und manches uns aktuell noch gar nicht klar ist.

    Mal schauen, was die nächsten Drehbuchautoren und Regisseure daraus machen.

  5. Pingback: t-berium

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